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Bahnhof Für die Grösse der Stadt und den anzunehmenden Verkehr fiel das EG schon von Anfang an recht grosszügig aus. Nicht wirklich schmucklos aber auch alles andere als extravagant präsentierte sich das Gebäude noch vor Aufnahme des Betriebs um 1901 etwa so:
EG von der Gleisseite um 1901 (Quelle: StdA Wbg./Inn, Id1)
EG von der Strassenseite um 1950 (Quelle: StdA Wbg./Inn, IVb1 a) Der Gleisplan um 1960 lässt eine ganze Menge Verkehr zu und der war auch wirklich vorhanden. Das lässt doch auch für das Modell hoffen...:-)
Die Abbildung zeigt nicht ganz den Verlauf der Gleisanlagen wie er wirklich war. Er enthält ein paar von Hand eingezeichnete Veränderungen, um die ursprünglichen Dreiwegweichen auf der linken Seite mit im Handel erhältlichem Material ersetzen zu können. Die Änderungen hatte Herr Besenhardt im N-Bahn Magazin (5/2000) einmal beschrieben und mir seine Unterlagen freundlicherweise überlasen. Nach mir vorliegenden Bildern ist auch das letzte Weichenpaar auf der rechten Seite am Ende der Fünfziger verschwunden. Allerdings habe ich für die exakte Zeit leider keine Quelle gefunden. Für das Modell habe ich entschieden, diese Weichenverbindung zwischen Gleisen 1 und 2 zu belassen, da nur sie einige wichtige Fahrmanöver inklusive der Umsetzung von Loks erlaubt. Interessante und gleichsam prägende Gebäude sind verschiedene Lagerhäuser auf der gegenüberliegenden Seite des EG, die über das gemeinsame Gleis 4 erschlossen sind, der Lokschuppen mit angebautem Wohnhaus sowie der neben dem EG befindliche Güterschuppen. Oben rechts ist eine zweigleisige Kopframpe mit eingleisiger Seitenrampe als wichtige Umschlagstätte zu nennen sowie natürlich auch das Ladegleis mit Gleiswaage, Lademass und LKW-Wendeplatz vor der Strassenüberhöhung unten links. Natürlich gäbe es in Wasserburg noch eine ganze Menge interessanter Gebäude im Bahnhofsumfeld, die allerdings auf dem gewählten Modellausschitt aus Platzgründen nicht auftauchen.
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